Was Horrorliteratur ausmacht

Viele Leser schrecken bei dem Begriff „Horror“ auf einem Buch erst einmal zurück. Schnell verbindet man mit diesem Genre grausame Verstümmelungen, Hinrichtungen und Quälerei, wie man es aus bekannten Filmen wie SAW oder Freddy Krueger kennt. Jedoch verwechseln hier viele etwas. Horror steht nicht nur für sogenannte Splatter, die eben diese exzessive Gewalt ausleben, sondern unter dem Genre Horror versteht man viel mehr den Nervenkitzel und die Angst, die beim Lesen oder schauen solcher Filme aufkommt. Stephan King hat mit ES, Shinning und Carry genau gezeigt, was ein gutes Horrorbuch ausmacht. Sicher viele Autoren schreiben lieber Roman oder Thriller auf das Cover, doch wenn es um übernatürliche oder außerhalb unseres Verstandes liegende Ereignisse geht, die den Leser ängstigen und in pure Aufregung versetzten sollen, handelt es sich schlussendlich doch um ein Horrorbuch.

In meinem Buch „Einzelkind – Es kommt uns holen“ spielen unnatürliche Ereignisse auch eine elementare Rolle, jedoch verzichte ich auf jegliche Art von Hexerei, Exorzismus und Co. Genau dadurch bietet „Einzelkind – Es kommt uns holen“ auch den üblichen Thriller Lesern einen großen Anreiz mein Buch zu lesen.

Der Schreibstil auch der aktiven ICH Perspektive sorgt dafür noch tiefer in die Hauptfigur, eines pubertierenden Jungen, einzusteigen.

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